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Okt 16

Kuriose Geräte #103: MixStik

Cocktails sind auf jeder Party der Renner! Nicht nur, dass es sie in deutlich mehr Geschmacksrichtungen gibt als die „Party-Klassiker“ wie Rum Cola oder Gin Tonic gibt und somit mehr Leute einen Drink für sich finden können, der Vorgang des Mixens selbst hat – sofern richtig gemacht – auch einen gewissen Showeffekt. Da jedoch nur die wenigsten Gäste einer Party wissen, welche Zutaten in die unendlich vielen Cocktails gehören und in welchen Mengen, müsste es eine alternative Möglichkeit geben, diese Cocktails doch zuzubereiten. Zwar sind auch die Techniken des Mixens meist unbekannt, doch gibt es nun ein sehr nützliches Gadget mit dem auch unerfahrene Barkeeper schnell und einfach hunderte Cocktails zubereiten können – den MixStik:

MixStik Komponenten

Beim MixStik handelt es sich um einen „Hightech“-Mixstab für Cocktails der es ermöglicht, Cocktails halbautomatisch zubereiten zu können. Kern des Systems ist der MixStik selber, der wie auf dem Bild oben zu erkennen im Inneren über seine ganze Höhe mit individuell adressierbaren LEDs ausgestattet ist. Diese LEDs lassen sich in unterschiedlichen Farben und Höhen auf dem MixStik einfärben, um so dem Cocktail-Mischer die Füllhöhen für die jeweiligen Zutaten vorzugeben.

Cocktail-Zubereitung mit MixStik

Die zweite Komponente des Systems ist die zum MixStik gehörende App: Diese dient nicht nur der Speicherung von über hundert möglichen Cocktail-Rezepten, sondern vor allem der Steuerung des MixStik. Um einen Cocktail mit Hilfe des MixStik zuzubereiten, geht man in folgenden Schritten vor:

  1. Man verbindet den MixStik (oder mehrere) per Bluetooth mit seinem Smartphone
  2. Zunächst muss man der App vorgeben, in welchem Glas man den Cocktail zubereiten möchte. Dazu wählt man entweder aus einer Datenbank von Standard-Gläsern aus oder man nutzt Regler in der App und den MixStik um ein „unbekanntes“ Glas und dessen Volumen zu kalibieren (komplizierte Glas-Formen lassen sich allerdings schlecht einstellen).
  3. Man stellt den MixStik aufrecht in das Glas oder den Cocktail-Shaker und wählt einen Cocktail aus. Daraufhin zeigt der MixStik unterschiedliche Höhen in unterschiedlichen Farben auf der Skala. Jede Farbe steht dabei für eine Zutat und ihre Füllhöhe.

Wenn die Zutaten auf spezielle Art in das Glas gefüllt werden müssen, zeigt das Smartphone die entsprechenden Anweisungen auf dem Display an. Am unteren Ende des MixStik verfügt er außerdem über eine rutschfeste, stachelige Oberfläche, die nicht nur den Halt am Glasboden erhöht sondern auch gut zum Zerdrücken weicher Zutaten wie z.B. Limetten oder Minze geeignet ist.

Neben den LEDs verfügt der MixStik außerdem noch über einen per USB-Anschluss aufladbaren Akku und einen 3-Achsen-Beschleunigungssensor, der vor allem für andere Anwendungen des MixStik gedacht ist.

Für den MixStik wurde nämlich auch ein SDK entwickelt, mit dem man abseits des Cocktail-Mixens noch weitere Anwendungen für den MixStik entwickeln kann. Als Beispiele werden z.B. die Controlle des MixStik per Smartwatch, Lichtmalerei oder die Steuerung von Lichtschwert-Sounds durch Bewegung des MixStik genannt.

Für mehr Informationen und vor allem für mehr Videos, besucht doch einmal die Kickstarter-Kampagne des MixStik!

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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