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Mai 02

Kuriose Geräte #100: Cubli

Bei den meisten Menschen rufen Physik-Begriffe wie „Trägheit“ oder „Drehmoment“ eher ein Gähnen hervor, jedoch ermöglichen diese Begriffe in ihrer angewendeten Form besonders beeindruckende und faszinierende Gadgets. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich beziehungsweise das Institute for dynamic Systems and Control hat jedoch ein Gerät entwickelt, welches diese physikalischen Begriffe auf besondere Art und Weise und sogar praktisch „in Szene setzt“ – den Cubli:

Cubli

Bei dem Cubli handelt es sich um einen speziellen Würfel mit 15 cm Kantenlänge, der nicht nur über Sensoren zur Lage-Erkennung sondern auch über Motoren und Schwungräder zur Korrektur der momentanen Lage verfügt:

Cubli Schema

Auf diese Art und Weise ist es dem Cubli möglich, nicht nur seine aktuelle Lage zu Erkennung („Auf welcher Seite/Kante liege ich?“) zu erkennen, sondern diese auch auf diesen Informationen aufbauend zu korrigieren. Durch entsprechend starkes Drehen der passenden Schwungräder kann der Cubli zum Beispiel auf einer Kante oder Spitze balancieren oder sich mit entsprechenden Bewegungen auch in verschiedene Richtungen bewegen und sogar springen. Außerdem wird ein unter anderem ein kontrollierter Fall ermöglicht, bei dem der Cubli z.B. immer glatt auf einer Fläche statt auf einer Kante oder Ecke landet.

Wer sich zumindest mit dem Prinzip eines eindimensionalen Gyroskops auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir das Tedco Gyroscope. Dieses wird per Hand in Schwung versetzt und balanciert dann scheinbar schwerelos auf Bleistift-Spitzen, Schnüren oder auf seinem eigenen Gehäuse. Habt ihr schone Erfahrungen mit Gyroskopen gemacht? Schreibt uns dazu doch unten in den Kommentaren.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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