«

»

Jul 02

Kuriose Geräte #94: Monkey Light Pro

Am Fahrrad dienen alle Lichtquellen, seien es Vorder-, Rücklampen oder die Reflektoren primär der Sicherheit des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer und sind vom Gesetz her sogar Pflicht. Eine besondere Art der Licht-Nutzung hat nun die Firma MonkeyLectric entwickelt und finanziert sie aktuell per Kickstarter – das Monkey Light Pro:

Monkey Light Pro

Wie man es schon von den Ventilatoren mit LED´s kennt, welche Uhrzeiten oder einfache Schriftzüge anzeigen können, ermöglicht es das “Monkey Light Pro”-System, noch detailierte Bilder darzustellen, jedoch in den Rädern bzw. Speichen eines Fahrrads. Dazu verfügt es nicht nur über ein einziges LED-Element sondern sogar über vier LED-Elemente, die gleichmäßiges über die Speichen jedes Rades verteilt werden.

Projektionsfläche und Trägheit des Auges

Das aus den vier LED-Elementen kreuzförmig zusammengebaute “Monkey Light Pro”-Projektionssystem besitzt einen Durchmesser von 52 cm wobei in jedem der Kreuzarme den LED´s eine Breite von 2,5 cm zur Verfügung steht. Zusammengebaut wiegt das System etwa 500 Gramm und macht sich für seine Funktion die sogenannte Trägheit des Auges zunutze:

Dabei verändern sich die LED´s in so schneller Frequenz, dass sie während der Drehung auf jeder Position der runden Projektionsfläche einen anderen Teil des Bildes zeigen. Jeder zu erkennende Lichtpunkt bleibt auch noch kurz sichtbar, nachdem die LED ihre Position verlassen hat. Dadurch entsteht der Eindruck eines zusammenhängenden Bildes, obwohl es eigentlich nur aus vier Lichtstrichen besteht.

Speicher, Sichtbarkeit und Bilder

Natürlich muss ein solches Gerät verschiedene Vorraussetzungen erfüllen, um richtig zu funktionieren. Zunächst muss es über eine passende Stromquelle verfügen, im Falle des Monkey Light Pro über  einen 7000 mAh Lithium Polymer Akku. Dadurch verfügt es über genug Energie, um die BIlder bei voller Helligkeit 3-8 Stunden sowie bei reduzierter Helligkeit sogar bis zu 48 Stunden anzeigen lassen zu können. Die Laufzeit wird außerdem durch die dargestellten Bilder beeinflusst: Auf den integrierten Speicherchip passen bis zu 1000 verschiedene Bilder in allen bekannten Formaten sowie auch einige Videoformate wie MPEG oder FLV. Je nach Helligkeitseinstellungen sind die Bilder vor allem Abends/Nachts, wenn bedecktes Wetter ist oder natürlich Indoors, wobei letzteres für ein fahrendes Fahhrad kaum geeignet ist.

Die weiterhin eingebaute Technik enthält Lage- und Geschwindigkeitssensoren die es möglich machen, dass die Bilder immer gerade und damit in der richtigen Position zu sehen sind, auch wenn der Fahrer mal schneller oder langsamer fährt (natürlich nicht zu langsam). Über eine Web-basierte Anwendung können die Benutzer eine Playlist erstellen, in welcher nicht nur die Bilder-Reihenfolge sondern auch das Timing.

Billig ist das Ganze jedoch nicht, denn die günstigste Version kostete auf Kickstarter 495 Euro. Für Unternehmen bietet das Monkey Light Pro jedoch als innovative Werbefläche einiges an Potential. Was würdet ihr, wenn ihr das Monkey Light Pro denn besitzen und würdet auf der Projektionsfläche darstellen? In Aktion seht ihr Monkey Light Pro im Video unten!

Euer Sintox von Technik-Specials.de

1 Kommentar

  1. Tobi

    Shut Up and take my money! :O
    Ich würde die Reifen vllt gegeneinander Pong spielen lassen :D
    Irgendwas simples.
    Oder vllt ne Geschwindigkeitsanzeige oder sowat…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>