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Okt 28

Kuriose Geräte #75: Wind-Helm

Energie sparen und “grün leben” bedeutet heutzutage nicht mehr nur, dass man weniger Strom verbraucht, sei es durch Nutzungseinschränkung oder Verwendung von Energiespar-Geräten, sondern auch, dass man während verschiedenster Alltagssituationen Energie zurückgewinnt. Gute aktuelle Beispiele wären zum Beispiel die Nutzung von Bremskraft-Rückgewinnungs-Anlagen im Auto oder die Gewinnung von Biogas in Klärwerken. Beides kann aber nicht umbedingt jeder Zuhause in gleichem Maße “nachmachen”, daher gibt es auch andere Energiegewinnungs-Methoden, die privat möglich sind. Die einen bauen sich Solarpanele auf ihr Hausdach und die anderen nutzen z.B. bald unser heutiges Gadget – den Wind-Helm:

Quelle: Wai Hoong Leng – Core77.com

Strom aus Windkraft gehört zu den aufstrebendsten Energie-Formen der heutigen Zeit und so war es keine Frage der Zeit, bis man die riesigen Windräder aus Windparks und das Generator-Prinzip dahinter zwar verkleinert, aber dafür auch in größeren Mengen unter die Leute bringt. Wenn dann die Energie-Erzeugung auch noch mit keinem zusätzlichen Aufwand für den Nutzer verbunden ist, ist das dazu genutzte Gadget perfekt. Genau dies trifft auf den Wind-Helm zu, denn man zieht ihn nur auf, fährt los und schon wird die Energie produziert:

Ähnlich wie beim Fahrrad-Dynamo, produziert der Wind-Helm nur so lange Strom wie das Fahrrad fährt, einen gewissen Preis hat die Energie-Gewinnung also doch, allerdings will man mit dem Fahrrad meist sowieso irgendwo hin. Durch einen Einlass in der Vorderseite des Helmes strömt der Fahrtwind von vorne hinein, folgt der Kopf-Wölbung und tritt hinten wieder aus. Vorher passiert sie jedoch einen kleinen Ventilator und bringt ihn zum Drehen. Der mit dem Ventilator verbundene Generator produziert Strom, der dann zunächst in einem Batterie-Pack zwischengespeichert wird. Bei Bedarf kann man dann über ein Kabel dann kleine Geräte wie Handys oder Smartphones aufladen. Wie findet ihr diese Art der Energie-Erzeugung? Zwar sind Helme bei vielen nicht mehr ganz so “in” und der Helm dürfte durch die eingebaute Technik etwas klobiger ausfallen, allerdings geht einem so unterwegs auch nicht der Saft aus.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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