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Okt 12

Kuriose Geräte #69: Tretmühlen-Kletterwand

Klettersport bietet für viele Menschen nicht nur eine besondere, sportliche Herausforderung, sondern beim Frei-Klettern auch einen gewissen Nervenkitzel. Allerdings ist das Klettern an einem Berg oder an einer normalen Kletterwand vor allem bei unzureichender Sicherung besonders gefährlich und vor allem Menschen mit Höhenangst kommen wohl kaum in den Genuss dieses Sports. Aber ähnlich wie bei einem Laufband, mit dem man den selben Sport auf der Stelle durchführen kann, so gibt es auch für den Klettersport ein solches Äquivalent – die Tretmühlen-Kletterwand:

Das Grundprinzip dieses Gerätes ist vergleichbar mit einem senkrecht gestellten Laufband, an dessen Lauffläche die typischen Klettersteine befestigt sind. Diese Klettersteine bieten nicht nur Halt für Hände und Füße, sie enthalten auch Sensoren, mit denen die Tretmühlen-Kletterwand feststellen kann, an welcher Position sich der Kletterer befindet. Die Kletterwand nutzt diese Informationen dann dazu, um gegenzusteuern und mit Bewegung des Laufbandes den Kletterer stets in der Mitte zu halten.

Die Kletterfläche der Tretmühlen-Kletterwand ist etwa 2 Meter breit und 3,5 Meter hoch, sodass dem Kletterer auch seitliche Bewegungen in genügendem Maße möglich sind. Um die Kletter-Bedingungen zu ändern, kann sich der Winkel der Wand von den normalen 90° auch um 12° sowohl steiler („über Kopf hängend“) als auch auch flacher verändern, je nach Einstellung. Außerdem verfügt das Gerät auch über Zähler für Tritte und Kletterzeit. Man braucht leider für die Tretmühlen-Kletterwand nicht nur genug Platz, sondern auch etwa 11.000 Dollar. Seid ihr selber schon Klettern gewesen und haltet ihr das ungefährliche „Auf der Stelle Klettern“ für eine sinnvolle Innovation?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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