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Sep 20

Gadget Review #60: Roboter-Special

Roboter stellen für Menschen immer noch eine spezielle Faszination dar, denn wenn Maschinen Menschen nachahmen können bzw. ohne Ermüdungserscheinungen deren Aufgaben schneller und präziser ausführen können so besitzen sie eine ganz besondere Rolle in unser aller Leben. Zwar ersetzen sie vor allem in der Industrie viele Arbeitsplätze, jedoch ermöglichen sie auch, wie zuvor bereits erwähnt, die deutlich schnellere und präzisere Produktion von Alltagsprodukten, wodurch diese qualitativ hochwertiger und günstiger werden. Außerdem werden durch sie Sicherheitsrisikos in den verschiedensten Bereichen minimiert, das beste Beispiel dafür wäre sicher der Bombenentschärfungsroboter. Jeder Roboter wird für seinen späteren Einsatzbereich speziell konstruiert, um seine Aufgabe perfekt umsetzen zu können und da viele Menschen sicherlich einen genaueren Blick auf diese Funktionen werfen würden, gibt es verschiedenste Roboter auch als “Spielzeug” für Groß und Klein, von denen wir euch heute zwei spezielle vorstellen möchten. Den Anfang macht der Roboterarm-Bausatz:

Wer bereits einmal Einblicke in industrielle Fertigungsbetriebe erhalten konnte, dem wird der Anblick eines solchen Roboterarmes nicht neu sein. Durch seine fünf Gelenke, die flexiblere Varianten von Oberarm, Unterarm und Handgelenk darstellen kann dieser Roboter in einem begrenzten Umkreis mit seinem vorne montierten Greifer nahezu an jede Position gelangen und dort Gegenstände bewegen. Jedes Gelenk wird von einem eigenen Motor gesteuert, von denen alle fünf unabhängig voneinander mit einer kabelgebundenen Fernbedienung (Kabellänge 95 cm)gesteuert werden können: Durch die Begrenzung durch Kabel und andere Bauteile lässt sich der Arm am Sockel um 270° drehen, der dort montierte Oberarm um 180°, der Unterarm um 300° und das “Handgelenk” um etwa 120°. Der vorne befindliche Greifer kann um max. 4 cm geöffnet werden. Eine zwar in Englisch gehaltene aber sehr detailiert bebilderte Anleitung ermöglicht es technisch versierten und geschickten Menschen den relativ einfachen Zusammenbau und die Bedienung des Greifarms. Der Kostenpunkt für dieses sehr technische Spielzeug liegt bei 50 Euro.

Wer lieber einen mobilen statt stationären Roboter bevorzugt, der bekommt mit unserem zweiten Roboter sogar ein echtes Multitalent geboten. Dieser weniger am Menschen orientierte Roboter ist für die Verwendung und die Bewegung im Gelände mit mehreren Kettenantrieben ausgestattet, die aber auf verschiedene Arten verwendet werden können – beim All Terrain Roboterbausatz 3 in 1:

Ähnlich wie beim Roboterarm handelt es sich bei diesem Roboter um einen Bausatz, den der Nutzer vor der Benutzung mithilfe einer Anleitung selbst zusammenbauen muss. Anders als beim Roboterarm aber, lässt sich dieser Roboter jedoch aus seinen Einzelteilen in drei verschiedenen Ausführungen zusammenbauen: Als Raupenfahrzeug, welches alle Kettenantriebe für die Fortbewegung benutzt und eine kleine Ladefläche bietet, als Zangen-Fahrzeug, bei dem an der Vorderseite zwei der Ketten eine Zange bilden, mit der zu transportierende Objekte festgehalten, angeboben und anschließend weggefahren werden und als dritte Variante auch als Gabelstapler, bei dem an zwei vertikal montierten Ketten eine Kabel zum anheben von Lasten befestigt ist. Der Bausatz umfasst etwa 150 Bauteile, aus denen jede der drei Varianten gebaut werden kann. Einmal aufgebaut kann man den Roboter natürlich auch wieder demontieren und in einer anderen Form wieder aufbauen. Der Bausatz enthält insgesamt vier Elektromotoren, die nicht nur die Ketten sondern auch andere Teile der Roboter steuern können. Betrieben werden diese mit 4 AA-Batterien die nicht dem Produkt beiliegen und die Steuerung erfolgt über eine Fernsteuerung mit einem 1,2 m langen Verbindungskabel. Um einen Eindruck von den Ausmaßen der Roboter zu erhalten, möchten wir euch die Maße des Raupenroboters (im Bild unten rechts) nennen: Dieser ist etwa 10 cm hoch, 18 cm breit und 25 cm lang.

Für den Aufbau beider Roboter sollte man grundsätzliche handwerkliche Fähigkeiten sowie Schraubenzieher mitbringen sowie einige Stunden für den Zusammenbau. Da die Roboter abgesehen von der Technik komplett aus Kunststoff bestehen und nur etwa 500g wiegen, erinnern sie auf den ersten Blick zwar an bekannte Lego-Technik-Produkte, jedoch sind diese Roboter eher auf die Technik als auf das Aussehen bezogen. Was haltet ihr von diesen Selbstbau-Robotern und interessiert ihr euch selber allgemein für die Robotik?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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