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Sep 10

Kuriose Technik #59: Selbstregulierende Fahrradreifen

Wer sich häufiger auf sein Fahrrad schwingt und diese Sportart professioneller betreibt, der achtet sehr auf Details an seinem Fahrrad wie Gewicht, Federung und Reifendruck. Vor allem Letzteres ist bei verschiedenen Gelände-Arten besonders wichtig: In schwierigem Gelände ist ein niedrigerer Reifendruck wichtig, da so die Haftung und die Fahrsicherheit verbessert wird, aber auf der flachen Straße muss der Reifendruck hoch sein, um die Haftung zu verringern und somit die Geschwindigkeit zu erhöhen. Wenn man auf einer Tour häufig zwischen diesen Geländen wechselt, ist die Änderung des Reifendrucks sehr kompliziert. Um diesen Vorgang zu automatisieren bzw. zu vereinfachen, hat die Firma Adaptrac ein besonderes System zur Anpassung des Reifendrucks “on the go” entwickelt – Adjustable Traction Control System:

Mit speziellen Schaltern an der Lenkerstange kann man bei diesem System den Reifendruck verändern, indem man entweder Luft auf den Reifen entweichen lässt oder Kohlenstoffdioxid aus einer wechselbaren Gaskartusche hineinströmen lässt. Diese Gaskartusche reicht für etwa 10 Druckänderungen und ermöglicht für die Reifen einen Druckbereich von 1,7 bis 3,7 bar. Außerdem kann der Druck in jedem der beiden Reifen separat verändert werden und das sogar, während der Fahrer auf dem Fahrrad sitzt. Dadurch kann der Druck noch präziser an dessen Bedürfnisse angepasst werden.

Das Adaptrac-System kostet zwar stolze 1500 Euro, kann dafür aber auch sowohl in ältere als auch neuere Fahrrad-Modelle eingebaut werden. Das gesamte System kann entweder von semiprofessionellen Heimwerkern oder auch von einer Profi-Werkstatt eingebaut werden. Hättet ihr Verwendung für ein solches Fahrrad-Zubehör oder fahrt ihr so selten, dass ein solches System sich kaum lohnen würde?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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