«

»

Aug 31

Kuriose Technik #55: Konkreet Performer und V Motion Project

Mittlerweile ist es Standard, dass Musik in Clubs und Discos von den DJ´s meist auf einem Laptop abgespielt und mit einem DJ-Mischpult dann variiert wird, allerdings wird deswegen auch den DJ´s und Produzenten mangelnde Kreativität vorgeworfen und dass jeder ja auf Play drücken könne. Heute möchten wir euch jedoch zwei Techniken vorstellen, bei denen die DJ´s während ihrer Performance sehr wohl Kreativität und Körpereinsatz beweisen müssen.

Das erste ist die sogenannte “Konkreet Performer App“, welche im App-Store für Ipads mit iOS 3.2 oder höher runtergeladen werden kann:

Bei dieser App nutzt man den Multitouch-Screen statt zum einfachen Verschieben von Reglern für Bässe etc. um diverse geometrische und sonstige Formen zu manipulieren. Egal ob Strecken von Vielecken oder dem Drehen und Vergrößern von Kreisen, jede Form und jede Bewegung hat ihre eigene Auswirkung auf die Musik. Natürlich erfordert diese Art der Musik-Wiedergabe deutlich mehr Übung im Vergleich zum Play drücken und simplen Regler verschieben, jedoch hat man so ein deutlich größeres Einflussspektrum auf die Musik, sodass nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch viele “Moves” sehr einfach und geübt von der Hand gehen. Natürlich verfügt diese App auch über diverse Instrumenten-Werkzeuge mit denen man nicht nur bestehende Musik verändern sondern auch neue Musik produzieren kann. Streaming-Optionen erlauben natürlich auch die Übertragung des Bildschirms auf andere Monitore, sodass sich z.B. in Discos die Besucher an der visuellen  Performance ebenso erfreuen können wie an der Musik.

Unser zweites Thema in diesem Artikel ist das sogenannte “V Motion Project“. Statt wie beim Konkreet Performer mit den Fingern, setzt das V Motion Project auf ganzkörperliche Betätigung zum Musik machen:

Der DJ steht hierbei vor einer Wand und einem Kinect-System. Dieses überträgt seine Bewegungen 1:1 in das Programm und auf die Projektion eines abstrakten Menschen in einem speziellen Ring. Auf diesem Ring liegen neben Samples von Songs auch diverse Musik-Steuerungs-Instrumente, die der DJ ansteuern kann, indem er mit Armen und Beinen darüberfährt. Natürlich stehen ihm auch Möglichkeiten wie beim Konkreet Performer zu Verfügung, bei denen zum Beispiel Abstand und Positionen der Hände für einen Effekt wie hellen oder dumpfen Klang oder die Musik-Geschwindigkeit sorgen.

Natürlich erfordert auch diese Technik neben einiger Übung auch Kondition, je nachdem wie lange man damit Auftritte zu absolvieren hat. Auf jeden Fall haben auch die Zuschauer auch eine mindestens ebenso guten visuelle Show wie beim Einsatz von Laser-Shows und Ähnlichem. Unter “Weiterlesen” findet ihr natürlich beide Projekte in Video-Form! Findet ihr sowas cool und wollt es selbst mal sehen/ausprobieren oder haltet ihr es für ein besseres Guitar bzw. DJ Hero?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

[ratings]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>