«

»

Aug 03

Kuriose Geräte #46: Oculus Rift VR-Brille

Schon im Jahre 1966 wurde am MIT mit dem allerersten Head-Mounted-Display experimentiert. Bei diesen Displays handelt es sich im Prinzip nur um Brillen, deren Gläser durch kleine Bildschirme ersetzt wurden. Im Laufe der Jahre wurde nicht nur das Problem gelöst, dass man ein so nah am Auge befindliches Display scharf sehen können muss, sondern auch die Auflösung und und der Bildwinkel wurde verbessert. Ein zusätzlich eingeführtes Feature war das Motion Tracking, welches die Möglichkeit bringt, das Bild der Displays zu verändern, indem man den Kopf bewegt. Eine besonders leistungsfähige VR-Brille wird nun durch Kickstarter ermöglicht – die Oculus Rift VR-Brille:

Laut den Entwicklern bietet diese Brille einige besondere Features, die sie von allen anderen Head-Mounted-Displays abhebt und sie für den Massenmarkt und für neu entwickelte Spiele kompatibel macht. Die bisherigen technischen Spezifikationen des Oculus Rift lauten wie folgt:

  • Das Motion Tracking läuft über ganze 6 Freiheitsgrade, mit denen die Kopfbewegung des Spielers ins Spiel übertragen wird und dies mit einer sehr geringen Reaktionszeit.
  • Das Sichtfeld beträgt 110° diagonal und 90° horizontal, was das Gefühl erzeugt das man das Bild des Spiels wirklich sieht, statt nur auf einen Bildschirm zu starren.
  • Die Auflösung der Displays beträgt 1280 x 800 Pixel (640 x 800 pro Auge)
  • Das Bildsignal erreicht die VR-Brille entweder per HDMI oder USB
  • Das Gewicht beträgt etwa 220 Gramm, das Design ist noch nicht final und eventuell gibt es im Laufe der Entwicklung daran noch Änderungen.

Das Development Kit für Entwickler ermöglicht das passgenaue Programmieren von Spielen und Anwendungen für den PC und mobile Geräte. Unterstützt wird das Projekt bereits von berühmten Entwicklern wie Gabe Newell von Valve. Das wichtigste ist jedoch, dass Normalbürger sich dieses System leisten können sollen und so wird es deutlich weniger kosten, als die bereits erhältlichen Head-Mounted-Displays, die mehrere Tausend Dollar kosten können.

Welches Potential seht ihr in dieser Art der Visualisierung von Spielen und Anwendungen? Hat sie größere Chancen als die bereits oft behandelte Technik der Augmented Reality oder seht ihr in einer Kombination der beiden die größten Chancen? Auf der oben verlinkten Kickstarter-Seite findet ihr außerdem ein Video mit Impressionen und Einschätzungen von großen Entwicklern.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>