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Jul 09

Kuriose Technik #39: Touchwall

Spätestens seit der ersten Einführung von Flatscreens, sei es Plasma, LCD oder LED sind Bildschirme immer größer und hochauflösender geworden. Irgendwann kam dann auch die Touchscreen-Technologie hinzu, wodurch sich die Anwendungsmöglichkeiten vervielfacht haben. Diese Bildschirme werden in immer mehr Lebensbereiche integriert, wobei auch spezielle Abwandlungen von Bildschirmen wie das Transparent Smart Window entwickelt wurden. Da man mit diesem Gadget schonmal die Fenster “verbildschirmt” hat, wären die Wände der nächste Schritt. Die Firma Schematic hat genau dies entwickelt – die Touchwall:

Dabei handelt es sich eigentlich nicht um eine Wand im eigentlichen Sinn, aber um einen Multitouch-Bildschirm von den Dimensionen einer Wand. Auf diesem können dann so ziemlich alle Anwendungen laufen, die auch auf einem PC laufen würden, nur bietet sie natürlich deutlich mehr Platz für diese. Auf jeden Fall ist die Auswahl der Anwendungen, für die die Touchwall geeignet ist, fast unerschöpflich. Hier nur einige Beispiel:

  • Die Touchwall kann als interaktive Tafel eingesetzt werden ohne die Nachteile einer Projektion. Eine Projektion kann zwar auch schon mit speziellen Geräten direkt an der Leinwand manipuliert werden, jedoch benötigt der Projektor extra Platz und durch Schattenwurf “schadet” man dem Bild. So können nicht nur Schulen besser Inhalte vermitteln, sondern auch Meetings etc. besser strukturiert und unterstützt werden.
  • Sie kann als Informationen-Board dienen, auf denen gesammelt verschiedenste Infos wie Wetter, Nachrichten, Kameradaten oder Termine dargestellt werden, die durch Berührung manipuliert werden können.
  • Da es sich um ein riesiges Eingabegerät handelt, können damit verschiedenste Steuerungsgeräte z.B. für größere Schaltzentralen interaktiv an einem Ort zusammengeführt werden.

Natürlich verbraucht ein solches Gerät wahrscheinlich Unmengen von Strom, wodurch sich nicht jeder Mensch so etwas in sein Haus stellen könnte und auch für Unternehmen ist so ein Gerät wohl nicht wirtschaftlich. Welche Anwendungsmöglichkeiten fallen euch noch ein und denkt ihr, dass wenn das Energie- bzw. das allgemeine Kostenproblem gelöst ist, solche Touchwalls in jedem Haus zu finden sein werden?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

 

 

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