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Jul 07

Kuriose Technik #38: Mr Beam Wohnzimmer Projektion

Viele Menschen dekorieren alle paar Monate ihre Wohnung, ihr Haus oder nur einzelne Zimmer daraus um, da ihnen das aktuelle Design nicht mehr gefällt oder sie einfach den sprichwörtlichen Tapetenwechsel brauchen. Dieses Vorhaben ist jedoch meist nicht nur mit kostspieligem Einkaufen von neuen Dekorationselementen oder Möbeln verbunden, sondern auch mit langwierigen Arbeiten wie Streichen oder Tapezieren. Wer sich eben jene Kosten und Mühen ersparen will, für den gibt es eine recht simple Lösung, die nur ein bißchen Technik erfordert, aber wohl kaum schon für den Privatgebrauch geeignet ist – die, von Mr Beam entwickelte Wohnzimmer Projektion:

Diese besondere Art der Projektion, greift sowohl auf zwei Projektoren für verschiedene Projektionswinkel auch auf bereits vorhandene, dreidimensionale Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zurück. Alles in diesem Raum bis auf den Boden sind komplett weiß, sodass alles als Leinwand dienen kann. Da man nämlich, anders als bei der 3D Immersion Technologie den Raum trotz Projektion noch wie gewohnt nutzen können soll, kann man nicht einfach nur auf 3D-Brillen zurückgreifen.

Für den Raum wird dann im ersten Schritt zunächst ein maßstabsgetreues 3D-Modell erstellt, in dem man dann alle Einrichtungsgestände individuell am Computer gestalten kann. Dieses Modell wird dann aus zwei Perspektiven fotografiert und diese Daten dann an die Projektoren übermittelt. Diese projezieren dann die zwei Bilder aus den passenden Winkeln auf die weiße Einrichtung, wodurch diese „eingefärbt“ wird. Dies ist natürlich zunächst nur in einer Ecke (siehe Bild) möglich und wenn man sich als Mensch dann in dieses neugestaltete „Zimmer“ begibt, verdeckt man zum einen Teile der Einrichtung, wodurch im eigenen Schatten die Einrichtung wieder weiß wird und man wird zum anderen geblendet.

Wäre hingegen die Oberfläche eines jeden Gegenstands ein flexibler und vor allem unempfindlicher flexibler Bildschirm, wären diese Probleme schonmal beseitigt, jedoch dürfte dies auch kaum bezahlbare Kosten verursachen? Was würdet ihr jedoch von Einrichtung halten, die ihr per Mausklick umgestalten könntet?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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