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Jun 23

Kuriose Technik #32: Cinemagraphen

In Sachen visueller Elemente gab es bis vor kurzem nur zwei Formen der BIlder: Nämlich zum einen das normale Foto und zum anderen Videos bzw. Filme. Mit den digitalen Bildformaten kam auch eine erste Kreuzung der beiden Varianten heraus und zwar die sogenannten gif-Bilder. Bei diesen handelt es sich im Prinzip nur um ein Bild, welches aus mehreren, aufeinander folgenden Bildern besteht also ein Filmausschnitt in Bildform. Dabei ist jedoch alles im Bild beweglich und es hat im Prinzip nichts mehr mit einem Foto zu tun. Adobe hat nun jedoch eine Technik bzw. ein neues Bildformat entwickelt, welches eben doch eine Verschmelzung zwischen beweglichen und statischen Bildern erlaubt – das Cinemagraph:

Cinemagraphen

Quelle: Golem.de

Da mit dieser Technik semi-bewegliche Bilder oder Videos zeugt werden, eignet sich obiges Bild leider nicht für eine Demonstration, jedoch ist es recht einfach zu beschreiben, wie die Cinemagraph-Technik funktioniert:

Im Prinzip nutzt man für diese Technik ein Adobe-typisches Brush-Tool, um all jene Bildbereiche in einem Video zu markieren, die sich nicht im finalen Produkt nicht bewegen sollen. Damit kann man zum Beispiel den Hintergrund einer Person statisch machen, wodurch ihre Aktionen umso mehr ins Auge fallen. Im Video im entsprechenden Golem-Artikel kann man einige weitere Beispiele sehen: Einen Gitarren-Spieler, bei dem sich nur die Arme und Gitarrenseiten bewegen oder eine Frau, bei der die Haare und das Gesicht das einzige Bewegliche sind.

Da es viele Fotographen und Videographen gibt, die ihre Bilder nachbearbeiten und mit Effekten versehen, sollte diese neue Technik für besondere Ergebnis in ihren Arbeiten sorgen können. Welche Ideen hättet  ihr, diese Technik anzuwenden?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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