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Jun 21

Kuriose Geräte #35: Noteput Music-Table

Wie wir bereits im Artikel über das selbstkomponierende Keyboard erwähnt haben, ist es nicht gerade einfach, ein neues Instrument zu lernen. Für den angehenden Musiker ist es dabei nicht nur wichtig, den Umgang mit dem Instrument zu lernen, sondern auch die theoretischen Grundlagen der Musik wie das Noten-Lesen und -Schreiben. Da vor allem Kinder, frei nach dem Motto „Früh übt sich“ beginnen ein Instrument zu spielen, muss man natürlich Methoden finden ihnen die Noten und den Umgang mit diesen möglichst effektiv beizubringen. Wie zum Beispiel Makey und Levelhead zeigen, eignet sich dabei am besten eine spielerische bzw. interaktive Umsetzung. Dazu hat der Interaction Designer Jonas Friedemann Heuer einen spezielles Gerät entwickelt, um das Noten-Lernen möglichst interaktiv zu machen – den Noteput Interactive Music Table:

Bei diesem Gerät handelt es sich um einen speziellen Touchscreen, der nicht mit Fingerberührungen interagiert sondern mit Noten aus Holz, die darauf platziert werden. Zunächst wird der Notenschlüssel platziert und unter auf dieser Basis bilden sich dann die „Noten-Linien“, auf denen im Anschluss die verschiedenen Noten platziert werden können. Der Bildschirm erkennt dabei nicht nur die Position der Noten und spielt den entsprechenden Ton ab, sondern kann auch unterscheiden, ob es sich um eine lange oder kurze Note handelt. Dies wird durch verschieden schwere Noten ermöglicht, die der Bildschirm unterscheiden kann. Lange Noten sind dabei zum Beispiel schwerer als kurze Noten. Unter jeder Note zeigt der Bildschirm dann auch die entsprechende Note in Buchstaben und Zahlen an.

Hat man also alle benötigten Noten platziert, kann man mit sie entweder per Knopfdruck einmal nach der Reihe abspielen lassen oder man drückt den Loop-Knopf, um eine Endlosschleife der erstellten Melodie zu erzeugen. Die Geschwindigkeit, also der Takt, kann auch durch spezielle Holz-Formen hinter dem Notenschlüssel bestimmt werden. Zum Lernen bietet Noteput zwei Modi: Den Standard-Modus, in dem man einfach die Noten platzieren und abspielen kann und den Exercise-Modus, welcher spezielle Tutorials und Aufgaben für verschiedene Lerneinheiten bietet.

Dass man bei diesem besonderen Lern-Gerät sofort Feedback auf Änderungen erhält, eignet es sich deutlich besser als Papier zur Übung von Noten, da man ohne viele Umstände die Eigenschaften der Noten kennenlernen und trainieren kann. Würdet ihr einem Musik-Anfänger ein solches Gerät empfehlen oder würdet ihr sagen, man sollte von Anfang an mit Notenpapier arbeiten, um für später vorbereitet zu sein? Wir würden uns über eure Meinungen in den Kommentaren freuen.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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