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Jun 14

Kuriose Technik #29: Getränkedosen-Solarpanel

Das Umweltbewusstsein der Menschen steigt aktuell stetig aufgrund der Klimadiskussionen z.B. zum Treibhaus-Effekt was dazu führt, dass häufig eher auf nachhaltige und erneuerbare Energiequellen als auf konventionelle Formen zurückgegriffen wird. Besonders populär sind dabei Solar-Anlagen sowohl zur Energie- als auch zur Wärmeerzeugung. Vor allem die guten Subventionen und die Möglichkeit, Solarstrom ans öffentliche Stromnetz verkaufen zu können ermuntert immer mehr Menschen, in Solaranlagen zu investieren. Da es sich dabei aber fast immer um High-Tech handelt, dauert es viele Jahre, bis sich die Investition letztendlich rentiert. Ein genialer Erfinder aus Neufundland hat jedoch eine kostengünstigere Form der Solarpanels entwickelt, die gleichzeitig das Recycling unterstützt – die Getränkedosen Solarpanels:

Im Video (siehe „Weiterlesen“ unten) erklärt er, welche Idee dahintersteckt und wie die Technik funktioniert: Alte Getränkedosen werden von ihren Deckeln und Böden befreit und in lange Stangen zusammengefügt und gereinigt. Von diesen werden dann 16 Stück nebeneinander in die entsprechende Halterung eingebaut und anschließend mit spezieller Farbe schwarz lackiert. Bedeckt wird das ganze mit einer gebogenen, UV-beständigen Polycarbonat-Scheibe, die sowohl als Linse fungiert als auch die entstehende Hitze im Inneren hält. Die aufgeheizte Luft zirkuliert durch eine spezielle Bauweise um die Dosen-Stangen herum, sodass sie optimal genutzt werden kann. Die Dosen bestehen aus Aluminium, einem sehr guten Wärmeleiter, welcher die Hitze sofort von Außen ins Innere der Dosen transportiert. Die heiße Luft steigt in den Röhren auf und wird ins Innere des Hauses geleitet, wo sie als Heizung fungiert. Im unteren Teil saugt sie dann wieder kühle, schwere Luft an und erwärmt sie erneut. Natürlich kann der Luftfluss reguliert werden, um die perfekte Temperatur im Haus zu ermöglichen.

Kombiniert man dies mit einem Wärmetauscher, der Wasser erhitzt, hat man ebenfalls immer heißes Wasser im Haus, ohne dafür auf Gas- oder Elektroheizungen angewiesen zu sein. Seht ihr in dieser Technik eine Zukunft (zumindest solange es Aluminium-Getränkedosen gibt oder denkt ihr, dass es einfachere Wege gibt, sein Haus auf eine „grüne“ Funktionsweise umzustellen?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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