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Jun 11

Gadget Review #31: Schwebe-Präsentationsteller

Wenn man beispielsweise einen Pokal gewinnt oder ein ähnlich großes Objekt besitzt, welches man seinen Mitmenschen nicht vorenthalten möchte, dann sollte man es nicht einfach nur irgendwo hinstellen, wo es sichtbar ist. Wir leben nämlich in Zeiten, in der Technik für jeden zum Alltag gehört und in den meisten Fällen auch für normale Menschen bezahlbar ist. Wenn allerdings das bloße Ausleuchten des Objekts zu wenig ist, dann ist die Wahl von unserem heutigen Gadget durchaus naheliegend – es geht um den magnetbetriebenen Schwebe-Präsentationsteller:

Eigentlich ist dieses Gadget, wie der Name schon vermuten lässt, für kommerzielle Präsentationen gedacht also zum Beispiel an Messeständen oder in Geschäften. Allerdings kann man es aufgrund der Basis in Holzoptik auch durchaus Zuhause als Dekoelement nutzen.

Kommen wir jedoch zur Technik, die hinter diesem besonderen Gadget steht: Kern des Ganzen ist die Kombination aus zwei Magneten, von denen sich einer in der Basis und der andere in der sich darüber befindenden, samtbezogenen Disk befindet. Schaltet man das Gerät ein und arretiert die Disk schwebend über der Basis, so bleibt sie nach abgeschlossener Konfiguration in der Luft schweben bzw. dreht sich langsam auf der Stelle. Einmal dort “befestigt” verlässt sie ihre Position nicht mehr. Auch nicht, wenn man die gesamte Basis inklusive Disk auf die Seite dreht. Dies ist einem komplexen Magnetsystem zu verdanken, welches sich in in der Basis befindet und auf jede Einwirkung, welche die Disk erfährt entsprechend reagiert.

Damit kommen wir auch zum eigentlichen Präsentations-Effekt: Man kann die schwebende Disk nämlich mit bis zu 500 Gramm schweren Objekten “beladen”. Diese drehen sich dann mit der Disk zusammen auf der Stelle und können so auf besondere Weise von allen Seiten angesehen werden. Unterstützt wird dieser Effekt durch einen Kranz aus LED-Leuchten, der sich um die Position der schwebenden Disk in der Basis befindet und auf Wunsch zugeschaltet werden kann, wodurch das Objekt auf der Disk “ins Scheinwerferlicht” gerückt wird. Betrieben wird das Gadget über ein 230V-Netzteil, wodurch zwar der Ort des Geräts etwas eingegrenzt wird, jedoch dürfte der WoW-Effekt eventueller Betrachter diesen Nachteil ausgleichen. Zu haben ist das Ganze für etwa 70 Euro, was zwar für Privatpersonen vergleichsweise viel ist im Vergleich zu Unternehmen, die dafür ein ganz anderes Budget haben, aber je nachdem was man Zuhause präsentieren möchte, ist es vielleicht doch seinen Preis wert. Würdet ihr euch sowas anschaffen und wenn ja, was würdet ihre darauf platzieren?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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