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Mai 23

Kuriose Geräte #24: The Leap 3D Steuerung

Nach Maus und Tastatur ist aktuell immer noch der Touchscreen das aktuellste Eingabe- bzw. Steuerungsgerät für Computer, jedoch könnte dies schon bald als veraltete Technologie gelten, denn das Startup-Unternehmen Leap Motion konnte nun mit der Hilfe von Risikokapitalgebern einen Durchbruch verzeichnen, aus dem ein vollkommen neues Steuerungsgerät hervorgegangen ist – The Leap:

Das Gerät selber besitzt nur etwa die Größe eines Ipods (10x5x2 cm) und enthält dabei auch wohl recht wenig Technik, jedoch ermöglicht laut Leap Motion ein mathematischer Durchbruch trotzdem die Nutzung als vollkommen neuartiges und fast schon futuristisches Eingabe-Gerät:

Per USB wird das Gerät mit dem Computer verbunden und vor dem Bildschirm platziert – anstatt Maus und Tastatur. Es generiert dann über sich einen 3D-Raum von etwa 110 Litern Volumen, in dem der Anwender mit seinen Händen per Gesten den Computer steuern kann. Es besitzt dabei wohl eine beeindruckende Genauigkeit von einem tausendstel Millimeter, sodass auch kleinste Bewegungen registriert und korrekt umgesetzt werden können. Durch die dreidimensionale Steuerung steht dem Nutzer eine riesige Auswahl an Steuerungsgesten zur Verfügung zum Beispiel das Scrolling mit Auf- und Abbewegung der Hand oder das Zoomen per Auseinanderbewegen der Hände, was ja bereits schon auf Touchscreens intuitiv funktioniert. Ein einzelner Finger dient dabei außerdem als Mauszeiger, wodurch dieser auf dem Bildschirm nicht mehr nur ein Symbol sondern sogar Realität wird.

Als Anwendungsgebiete versprechen sich die Entwickler neben der Steuerung der neuen Windows-Betriebssysteme auch die intuitivere Steuerung von Zeichen- oder 3D-Software, welche wohl für Künstler, Grafikdesigner oder Ingenieure besonders von Vorteil  sein dürfte, besonders da die 3D-Technologien der Bildschirme immer weiter fortschreitet und man sich damit schon sehr in Richtung der Hologramme bewegt, wie man sie schon aus vielen Filmen wie z.B. Ironman oder Gamer kennt.

Das Gerät kann bereits zum sensationellen Preis von 70 Dollar auf der Website des Herstellers vorbestellt werden. Dort findet ihr außerdem einen FAQ zu spezielleren Fragen, wenn ihr euch näher für diese tolle Gadget interessiert. Was sagt ihr dazu? Seht ihr darin einen richtigen Durchbruch, wenn es halten kann, was es verspricht oder seht ihr darin nur ein besseres (oder schlechteres) Kinect? Natürlich findet ihr unter “Weiterlesen” das entsprechende Produktvideo.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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