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Mai 03

Gadget Review #22: Sphero

Bei unserem heutigen Gadget handelt es sich meiner Meinung nach um eines der beeindruckendsten, die wir euch auf Technik-Specials.de bisher präsentieren durften. Dabei handelt es sich nämlich um einen Meilenstein der Robotik und des Entertainments, denn eine solche Art des “Spielzeugs” hat es bis heute noch nicht gegeben. Die Rede ist von dem mit Roboter-Technik vollgestopften Sphero:

Wie auf dem Bild schon gesagt, handelt es sich bei Sphero auf den ersten Blick nur um eine unscheinbar scheinende, weiße Kugel mit einem kleinen Logo drauf und besitzt etwa Tennisball-Größe. Erst mit einem iOS- oder Android-Gerät “erwacht” das Gadget zum Leben und entfaltet sein gesamtes Potential:

Zunächst einmal zur allgemeinen Funktionsweise: Über die Blutooth-Verbindung zwischen Sphero und Smartphone oder Tablet wird die Robotik und die anderen Elemente in der Kugel gesteuert, sodass die Befehle am Steuergerät in Bewegung der Kugel umgesetzt werden – aber auch umgekehrt. Bewegt man die Kugel in der Hand oder lässt sie z.B. über den Boden rollen, sendet Sphero (je nach aktiver App) auch Befehle an das Steuerungsgerät, aber dazu unten mehr. Über die Apps, von denen es Verschiedene gibt, lässt sich außerdem auch die Farbe, in der die Kugel leuchtet, fast stufenlos ändern.

Die besten Apps möchte ich an dieser Stelle gerne vorstellen:

  • Sphere Chromo: Bei diesem Spiel geht es darum, Sphero mit der Hand so zu drehen, dass es sich in der Farbe färbt, die auf dem Bildschirm des Iphones gefordert wird – natürlich gegen die Zeit! Die App bietet noch einige andere Spiel-Modi, die aber nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren.

 

  • Sphero Drive: Diese App erfüllt die Grundfunktion des Sphero, denn mit ihr kann man wie mit einem Joystick die Kugel bewegen, sogar  über einige Steigungen hinweg.

 

  • Sphero Draw N´ Drive: Diese App richtet an die Künstler, denn mit ihr kann man, wie der Name schon sagt, Pfade auf dem Bildschirm in verschiedenen Farben zeichnen. Ist der Pfad fertig gezeichnet, kann man ihn an Sphero weitergeben, und das Gadget rollt genau den Pfad nach und ändert auf seinem Weg die Farbe genauso, wie man vorher vorgegeben hat.

 

  • Sphero Golf: Wie der Name schon sagt, kann man mit dieser App Golf spielen – zumindest virtuell. Man schwingt einfach das Smartphone wie einen Golfschläger und je sauberer man schwingt, desto genauer rollt die Kugel. Dazu hat man am besten vorher an Stelle des “Lochs” eine Markierung auf den Boden gelegt.

 

Ist irgendwann der Akku von Sphero leer, kann man diesen auf eine ganz besondere Art und Weise aufladen. Man legt die Kugel in die dazugehörige Lade-Station und in dieser wird dann Sphero ganz ohne angeschlossenes Kabel per Induktion geladen.

Wer also die stattlichen 195 Euro bezahlen kann, der erhält mit Sphero ein Gadget mit großem Potential vor allem durch die wohl stets erweiterte App-Vielfalt. Wäre Sphero etwas für euch? Ausnahmsweise gibt es die meisten Apps ja sogar für Anroid-Smartphones und -tablet, wie sie immer mehr Menschen besitzen.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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