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Mrz 15

Cebit 2012: 3D Laser Scanner

Nachdem es schon bereits seit einigen Jahren zumindest vereinzelt Firmen gibt, die per 3D Drucker ausgedruckt Modelle verkaufen, welche die Kunden selbst am PC als Modell erstellen konnten, hat sich die 3D Drucker-Technik noch nicht auf dem Markt der Ottonormalverbraucher etablieren können, da der Preis für einen 3D-Drucker immer noch außerhalb der finanziellen Reichweite der meisten Menschen liegt, auch wenn es sich nur um ein kleines Modell handelt. 3D-Scan hat natürlich für viele andere Bereiche im kommerziellen Sektor viele Vorteile, sei es zum Beispiel die schnelle Erstellung von Computerspiel-Modellen oder Vermessungen. Die Firma “David Vision Systems” hat bereits 2009 ihr Produkt auf den Markt gebracht und war damit auch auf der Cebit 2012 vertreten: Den 3D-Laserscanner.

Das obere Bild zeigt dabei auch schon die grundlegende Funktionsweise dieses besonderen Geräts: Per Laser wird vor einem Hintergrund mit speziellen Markierungspunkten ein dreidimensionales Objekt langsam abgetastet. eine normale Kamera filmt den Verlauf des Lasers und überträgt diesen an den Computer. Die dazugehörige Software konstruiert dann aus diesen vielen “Schichten” das 3D-Modell im Computer (siehe unteres Bild). Hat man das Objekt dann von jeder Seite einmal gescannt, kann man aus den verschiedenen Perspektiv-Modellen ein Gesamtmodell erstellen.

Eine ähnliche Technik gibt es zwar bereits, jedoch bewegt sich bei dieser nur ein einzelner Laserpunkt um das Modell herum und tastet so jeden einzelnen Punkt ab. Wird das Modell nicht bewegt, ist diese Methode wahrscheinlich sogar präziser, jedoch dauert es im Vergleich zum 3D-Laserscanner von David Vision Systems auch deutlich länger. Der 3D-Laserscanner bietet außerdem den Vorteil, dass die gesamte dazugehörige Technik, die eigentlich nur aus einer kleinen Kamera, einem speziellen Laser-Pointer und der Kalibrierflächen besteht sehr klein und leicht zu transportieren ist.

Es gibt auch eine neue Variante, den SL-Scanner, welcher nicht mehr mit einem Laser sondern mit einem Videoprojektor scannt, wodurch der gesamte Scan nur noch 2-4 Sekunden dauert. Mit 1490 Euro kostet er aber auch etwas mehr als der 3D-Laserscanner (siehe unten), hat jedoch den Vorteil, dass durch den Gesamtscan keine Kalibrierflächen benötigt werden.

Das Starter-Kit des 3D-Laserscanners ist bereits für 399  Euro erhältlich und somit auch für den Privatgebrauch finanzierbar, wenn man denn genug Ideen für Anwendungsmöglichkeiten hat. Die dazugehörige Software steht sogar kostenlos zum Download bereit und teilweise kann man mit eigenen Hardware-Komponenten arbeiten. Was würdet ihr mit dem Gerät anfangen, wenn ihr es denn besäßet?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

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