Mai 15

Gastbeitrag: Handy aufladen mit heißen Getränken

Auf der innovativen Plattform Kickstarter können sich Bastler, Enthusiasten und Visionäre ihre Projekte via Crowdfunding finanzieren lassen. Smartphonebesitzer und Kaffeetrinker sollten vor allem das Projekt onE Puck von Epiphany Laboratories genau im Auge behalten. Dieses wurde am 7. April erfolgreich begründet und die angestrebte Summe von 100.000 US Dollar erreicht. So kann man sein Heißgetränk genießen, gleichzeitig mit dem iPhone 5 surfen und auch noch den Akku aufladen.

onE Puck Cold onE Puck Warm

Cleveres Gadget mit großen Ambitionen

Smartphone-Akkus sind nicht gerade für ihre langen Laufzeiten bekannt und gerade wer viel unterwegs ist weiß, dass sich das mobile Aufladen meistens als unmöglich herausstellt. Früher oder später wird man allerdings einen heißen Kaffee oder eine kalte Cola genießen und dann kommt der onE Puck wie gerufen. Mit dem dickeren Becheruntersetzer lassen sich nahezu alle Handys durch die thermische Energie des Getränks laden. Betrachtet man das Gerät fällt auf, dass die eine Seite mit einem roten Emblem versehen ist und die andere mit einem blauen. Intuitiv wird man kalte Durstlöscher auf die blaue Seite stellen und heiße auf die Rote. Das Praktische daran ist, dass alle Geräte einfach via USB Lagekabel versorgt werden können und keine Herstellerbeschränkung besteht.
Für das Team um Tommy Joseph soll der onE Puck nur der Anfang sein und wenn sich das Gerät erfolgreich auf dem Markt behauptet, sind ehrgeizige, größere Projekte geplant. Man könne sich sogar vorstellen ganze Haushalte mit der Technologie auszustatten oder in Entwicklungsländern Menschen einfach den Zugang zur Elektrizität zu ermöglichen.

Kennt ihr noch weitere Technik, die Energie aus etwas gewinnt, was sowieso schon da ist?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Mai 01

Kuriose Geräte #90: Plöpper Flaschenöffner

Zu den Getränken auf fast jeder Party aber auch bei Events wie Grillabenden oder Fußball-Schauen gehört eigentlich immer ein kühles Bier. Bevor man das Bierchen nach dem gemeinsamen Anstoßen jedoch genießen kann, muss der Kronkorken ab. Im Normalfall nutzt man dazu einen normalen Flaschenöffner, aber es gibt viele andere Gegenstände mit denen eine Bierflasche geöffnet werden kann, sei es mit dem klassischen Feuerzeug oder harten Kanten aller Art. Dies führt häufig zu Wettbewerben, wer die Flasche auf die exotischste Art öffnen kann und das typische “Plopp!”-Geräusch am lautesten erklingen lassen kann. Die beiden Studenten Christian Kamphausen und Fabian Effey haben jedoch ein Gadget entwickelt, welches diese Wettbewerbe auf ein vollkommen neues Level bringen kann – den Plöpper:

Plöpper

Der spezielle Flaschenöffner, der auf den ersten Blick an eine Pistole erinnert, öffnet Bierflaschen und andere Kronkorken-Flaschen nicht mehr nach dem Hebel-Prinzip, wie es bei den Feuerzeugen und anderen Öffnern der Fall ist, sondern es nutzt einen gespannten Schlagbolzen, um den Kronkorken von der Flasche zu schlagen. Auf diese Weise wird der Kronkorken fast wie mit einem Billard-Queue durch die Luft katapultiert und das laut den Erfindern mit 127 km/h und bis zu 13 Meter weit. Das Plopp-Geräusch wird dabei bis zu ca. 100 Dezibel laut.

Wie funktioniert der Plöpper?

Wie funktioniert der Plöpper?

Wie auf den beiden Bildern oben zu erkennen wird die Flasche von der Seite in den Plöpper eingespannt und von einer Klappe in Position gehalten. Spannt man nun den Hebel, der für besseren Halt mit einem Relief für die Finger ausgestattet ist, drückt dieser einen Schlagbolzen bis zu einem Punkt nach unten, an dem er Hahn vom Schlagbolzen abrutscht und dieser mit ganzer Kraft nach oben schnellt und den Kronkorken von unten vom Flaschenhals schlägt.

Die beiden Studenten haben für den Plöpper ihre eigene Firma gegründet und veröffentlichen seit Beginn der Entwicklung auf ihrer Website regelmäßig die Entwicklungsschritte des Plöppers. Um den Plöpper auch in verschiedenen Farben und mit Zusatz-Gadgets wie dem Kronkorken-Becher (oberstes Bild) anbieten können, haben sie eine Startnext-Kampagne als Crowdfunding-Initiative gestartet, um das notwendige Kapital auch ohne einen Investor zusammenbringen zu können.

Plöpper Farben

 

Bisher ist der Plöpper im Shop nur in Schwarz-Gold und ohne den Becher erhältlich für den Preis von etwa 20 Euro, was jedoch sich ab der erfolgreichen Kampagne ändern soll. Unter “Weiterlesen” findet ihr außerdem den offiziellen Trailer zum Plöpper. Wie findet ihr den Plöpper und wär er was für eure Party?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Weiterlesen »

Mrz 28

Cebit 2013 – Kuriose Technik #80: Optical Cables

Beim Bewegen von Datenmengen, sei es im Privat- oder Firmennetzwerk geht es vor allem um die Geschwindigkeit, mit der dies vonstattengeht. Beschränkt wird diese allerdings durch das Kabelmaterial und die allgemein relativ geringe Geschwindigkeit elektrischer Signale vor allem durch den Widerstand in langen Leitungen. Die schnellste Art der Signalübertragung ist allerdings die optische Datenübertragung per Lichtsignal. Diese erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit, der schnellstmöglichen Geschwindigkeit im Universum, meist in einem Glasfaserkabel und ist so gut wie keinem Widerstand unterworfen. Bekannt sind diese Glasfaserkabel von Internetleitungen, die als Unterseekabel die Kontinente und als Erdkabel die Städte untereinander verbinden und von einigen Anbietern sogar zur Endnutzerversorgung in Städten bis zum Wohnhaus verlegt werden. Für den Privatgebrauch waren sie bisher jedoch kaum geeignet, da sie sehr empfindliche gegenüber äußeren Einwirkungen wie zu starkem Biegen sind und leicht brechen können. Die Firma Corning, die in der Consumer Electronic bisher vor allem für ihr Gorilla Glas bekannt ist, welches bei den meisten Smartphones in den Touchscreens verbaut ist, hat nun jedoch eine spezielle Kabelart entwickelt, welche die Flexibilität normaler Kabel mit der ungedämpften Geschwindigkeit von Glasfasernleitungen kombinieren – Optical Cables:

Optical Cables

Optical Cables verlieren auch auf 30 Metern und mehr keine Datenqualität

Mit den Optical Cables hat Corning ein Kabel entwickelt, die aus einem speziellen Glasfasermaterial bestehen, welches für den Privatgebrauch deutlich stabiler, ja sogar noch stabiler als gewöhnliche Kupferkabel. Es ist sogar möglich, das Kabel mehrfach zu Knicken und sogar zu Knoten, ohne dass das optische Lichtsignal verloren geht oder das Kabel beschädigt wird:

Optical Cables Folded

Da die Datendichte in einem optischen Signal um einiges höher ist, fällt ein beispielsweise Optical Cable im Durchmesser und im Gewicht deutlich geringer aus als ein äquivalentes Kupferkabel (50% geringere Größe und 80% leichter!). Dies macht die Handhabung des Optical Cable deutlich einfacher und der geringere Platzbedarf macht es möglich, deutlich mehr Kabel auf gleichem Raum zu verlegen:

Optical Cables Size and Weight

Vergleich 15 Meter-Kabel: Kupfer (links) und Optical Cable (rechts)

Betrachten wir nun jedoch den Hauptvorteil der Optical Cables: Die deutlich längere Datenübertragung. Die USB3.0-Variante ermöglicht Geschwindigkeiten von 5 GB/s und die Thunderbolt-Variante 2 mal 10 GB/s, selbst wenn sie (wie im obersten Bild zu sehen)  zusätzlich noch um Trommeln gewickelt oder geknickt und geknotet sind. Die Gesamtlänge des Kabels kann bis zu 10 mal so groß sein, wie bei herkömmlichen Kabeln:

Optical Cables Speeds

Klicken zum Vergrößern

Funktionsprinzip: Das Signal, welches am einen Ende des USB-Kabels in elektrischer Form vom Computer ankommt, wird von einem speziellen Wandler und einer Laserdiode in Lichtsignale umgewandelt und am anderen Ende wieder zurück umgewandelt. Dies ist auch der Grund, dass die Datenrate trotz Glasfaser nicht noch zunimmt, da sie von der “Quell-Datenrate” in elektrischer Form abhängt. Neben dem Spezial-Glasfaserstrang enthält ein USB-Optical Cable auch ein normales Kupferkabel, über das auch Geräte die es benötigen mit Strom versorgt werden (bis 2 Watt) können. Noch gibt es in Deutschland keine Vertriebspartner und auch die Preise sind noch nicht bekannt, allerdings würde dieser günstiger ausfallen als beispielsweise bei einem “USB Extender Kabel, welches aufgrund seiner Länge einen Verstärker benötigt und etwa 180 Dollar kostet. Da ein solcher Verstärker bei den Optical Cables nicht mehr notwendig ist, reduziert sich wahrscheinlich auch der Preis. Trotzdem wird es preislich eher für Unternehmen und Nutzer mit hohem Datenverkehr geeignet sein, als für den Ottonormalverbraucher. Verschiebt ihr selbst so viele Daten auf externe Festplatten oder Ähnliches, dass ihr Verwendung für die Optical Cables hättet?

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Mrz 13

Cebit 2013 – Kuriose Geräte #89: Displair

Es ist so weit, nach Durchsicht und Bearbeitung jeglicher Informationen in Bild- und Textform, welche wir auf der Cebit 2013 für euch sammeln konnten, kommt hiermit auch der erste Artikel sogar inklusive Video!

Wir haben euch im Laufe der Zeit schon viele Möglichkeiten vorgestellt, bewegte Bilder von Computern etc. darzustellen, sei es mit einem USB-Bildschirm, den es wir auf der Cebit 2012 bestaunen konnten oder einem Mini-Projektor. Allerdings variiert die Fläche, auf welcher das Bild letztendlich erscheint eher selten, denn Bildschirm oder Leinwand ist so gut wie immer der Status Quo, wenn man von Glas absieht, welches z.B. beim Smart Window oder bei Google Glasses genutzt wird. Im heutigen Artikel stellen wir euch jedoch eine Leinwand vor, welche man wohl niemals als solche vermuten würde, denn normalerweise nimmt man an, dass eine Leinwand auf jeden Fall die Eigenschaft besitzen sollte als festes Objekt “dem Licht im Weg stehen” zu können. Der von der russischen Firma Displair entwickelte, gleichnamige “Bildschirm” erfüllt diese Vorraussetzung jedoch nur im weiteren Sinn:

Displair Logo

Displair Fruit Ninja

Die Funktion des Displair-Displays basiert auf drei inegralen Bestandteilen:

Das wichtigste und zugleich namensgebende Bauteil des Displair ist eine etwa 1 Meter breite und mit einem Spalt auf der Oberseite versehenen Schiene, aus der eine dünne Nebelwand herausgepustet wird (daher das “air” in “Displair”). Die Tropfen in diesem Nebel sind so klein, dass sie keine Feuchtigkeitsfilme auf Oberflächen erzeugen und ihre Konsistenz zwischen -50 und +50°C nicht verlieren. Auf diese Weise bleibt die Nebelwand stets gleich und kann als Leinwand genutzt werden, auf der das Bild vom zweiten Bauteil erscheint:

Ein Projektor, dessen Projektion über einen Spiegel von Hinten auf die Nebelwand übertragen wird, erzeugt das eigentliche Bild, welches man normalerweise auf einem Bildschirm zu sehen bekommen würde. Um nun zusätzlich noch die Steuerung bzw. die Manipulation des projezierten Bildes möglich zu machen, befindet sich ebenfalls hinter der “Nebel-Leinwand” (über dem Spiegel, siehe unteres Bild) ein Kinect-ähnlicher Sensor, welcher die Erkennung von bis zu 1500 gleichzeitigen Eingaben wie Fingern oder Ähnlichem ermöglicht. Ist dieser auf die Projektion kalibiert, so können Finger als Eingabegerät wie bei einem Multitouch-Bildschirm verwendet werden. Im Rahmen der Präsentation auf der Cebit 2013 konnten Besucher auf diese Weise das bekannte Smartphone-/Tablet-Spiel “Fruit Ninja” spielen.

Abgesehen von der Tatsache, dass bei der Displair-Technologie Nebel als Leinwand verwendet werden kann, ermöglicht es außerdem platzsparende Darstellungen von Bildern ohne z.B. das umständliche Ein- und Ausrollen einer Leinwand. Das Gefühl bei der Bedienung ist aufgrund der ausbleibenden Feuchtigkeit recht angenehm, da nur ein leichter, kühler Luftzug zu spüren ist, allerdings war in der Praxis die Auflösung des Displair nicht perfekt, da die Nebelwand durch Verwirblungen nicht immer richtig “glatt” und durchgängig war. Auch hat sich die gespiegelte Projektion nicht nur für die Kamera, sondern auch für das Auge als nicht umbedingt sehr angenehm erwiesen, jedoch lässt sich dieses Problem wohl durch eine Umpositionierung von Spiegel und Projektor schräg unter das Displair lösen.

Was haltet ihr von dieser Art der “körperlosen” Leinwand? Schreibt uns dazu doch mal in die Kommentare und vergesst nicht euch das Video zum “Displair” unter “Weiterlesen” anzuschauen, welches wir für euch auf der Cebit vor Ort aufgenommen haben.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Weiterlesen »

Feb 28

Kuriose Geräte #88: Myo Gestensteuerung

Das Thema Gestensteuerung erfährt in den letzten Wochen und Monaten immer mehr Aufmerksamkeit und viele Technologien wie Kinect oder The Leap bieten innovative Möglichkeiten, Geräte aller Art mit Bewegungen des eigenen Körpers auf intuitive Art und Weise zu bedienen. Jede dieser Technologien ist jedoch aufgrund ihrer Funktionsweise an einen Ort gebunden, sei es an den Fernseher, wie es bei der Nintendo Wii oder bei Kinect der Fall ist oder wie bei Leap an den jeweiligen Arbeitsplatz. Mobile Gestensteuerung ist zwar auch möglich, funktioniert aber meist nur Beschleunigungssensor (bei Tablets oder Smartphones). Die Thalmic Labs entwickeln nun allerdings ein nützliches Gadget, mit der Bewegungen des Körpers auf eine komplett andere Weise statt mit einer Kamera erkannt und in Signale für Computer, Smartphones und andere Geräte umgesetzt werden – das Myo Gesture Control Armband:

Myo Gesture Control

Wie ihr im dazugehörigen Video unter “Weiterlesen” sehen könnt, wird das Myo-Armband am oberen Teil des Unterarms, kurz vor der Armbeuge angeschnallt. Ist es nun aktiviert, ermöglicht es die Gestensteuerung diverser Geräte auf zwei verschiedene Arten: Erstens mit der bereits in fast allen Geräten etablierten Gyroskop-Technik, die Drehungen und andere Bewegungen des Armbands selbst erkennt und zweitens mit den integrierten Muskel-Sensoren:

Wie auf dem Bild sofort zu erkennen, befinden sich an der Innenseite des Myo Gestensteuerungs-Armbandes rund herum spezielle Sensoren, die ähnlich wie beim iBrain elektrische Signale des Körpers empfangen kann, jedoch nicht im Gehirn, sondern in den Nerven, welche die Muskeln des Armes versorgen. Die Technologie nutzt jedoch nicht die Signale, die an den Unterarm geschickt werden, sondern eigentlich diejenigen, welche für Bewegungen der Hand und der Finger zuständig sind, denn auch diese rufen Reaktionen in den Unterarm-Muskeln hervor. Nach vorher durchgeführter Kalibrierung erkennt das Myo-Armband also Bewegungen der Hand wie z.B. das Faust-Ballen, das Fingerschnipsen oder das Peace-Zeichen.

Als Anwendungsbeispiele präsentiert das Video z.B. die Nutzung für die Navigation in Präsentationen, die Steuerung von Media-Dateien auf dem Computer, das Steuern eines Quadrocopters oder ganz exotisch das Hochladen von Stunt-Clips während des Snowboardfahrens. Geplant ist der Release für Ende 2013 und der Preis liegt aktuell bei 149 Dollar, jedoch sollten Interessenten aufgrund der begrenzten Stückzahl die Möglichkeit der Vorbestellung wahrnehmen. Schaut euch das Video unten mal an und schreibt uns in den Kommentaren doch einmal wie ihr diese Technologie findet und ob das Myo-Armband etwas für euch wär.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Weiterlesen »

Feb 06

Kuriose Technik #79: IllumiRoom Projektion

Wenn man ein Spiel spielt oder einen Film schaut, verliert man sich irgendwann sicher in der Handlung und den Geschehnissen und nimmt nur noch das Bild auf dem Bildschirm war. Trotzdem ist und bleibt der Bildschirm nur eine Art Fenster und zeigt nur immer einen Ausschnitt der Geschehnisse. Neue Entwicklungen wie 3D oder Bewegungssteuerung ála Kinect erlauben es zwar, sich selbst stärker innerhalb der Handlung zu fühlen, jedoch ist dies alles nur eine ausgeweitete Nutzung des zuvor erwähnten “Fensters”. Auch die Vergrößerung des Fensters wie ihm Kino erlaubt keine weiteren Möglichkeiten, da ja immer noch die selbe Menge Inhalt gezeigt werden. Ein neues Technologie-Konzept aus den Entwicklungsstudios von Microsoft erlaubt jedoch das Verschwimmen der Grenze zwischen Bildschirm-Inhalt und Umgebung – die IllumiRoom-Projektion für Xbox:

IllumiRoom Town Projection

Als hätte man beim Beamer die Leinwand vergessen, projeziert IllumiRoom zusätzlich zum eigentlichen Bild auf dem Fernseher noch weitere Bilder auf die umgebende Wand und Einrichtung. Diese Projektion geschieht jedoch nicht wahllos, sondern entsteht durch ein interessantes Prinzip: Ein bereits erhältliches Kinect-System “scannt” den Bereich um den Fernseher und erkennt dabei Objekte wie Regale, Pflanzen und alles, was keine flache Wand ist. Dabei werden auch die Ränder des Fernsehers erkannt, da der periphere Bereich meist eine andere Art Inhalt zugewiesen bekommt, als der Fernseher. Spielt man nun ein Spiel, wird neben dem eigentlichen Bild auf dem Bildschirm noch weiteres Bildmaterial mithilfe eines Projektors auf die Umgebung projeziert. Dabei werden die Bilder dank des vorherigen Kinect-Scans so angepasst, dass IllumiRoom die unregelmäßige Umgebung als normale Leinwand anerkennt. Wie im Video unter “Weiterlesen” zu sehen ist, werden dabei entweder nur Effekte wie Flammen oder Schüsse ausgeweitet angezeigt oder sogar ganze Häuser-Blöcke in Schattenriss-Gestalt (siehe Bild oben), um beispielsweise die Orientierung zu erleichtern.

Noch ist IllumiRoom zwar nur ein Konzept, welches aber wohl schon erfolgreich getestet wurde (das Video unten ist live gefilmt und enthält keinerlei Special-Effects). Auch ist ein Trend für die immer stärkere und ausgeweitete Nutzung der Umgebung von Konsolen für Spiele zu erkennen und auch Google hat mit seinen interaktiven Räumen ebenfalls einen Schritt zur stärkeren Heim-Integration gemacht. Was würdet ihr gerne bei Games noch zusätzlich “aus den Augenwinkeln” mithilfe des IllumiRoom-Systems sehen können? Schreibt uns dazu doch mal in die Kommentare!

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Weiterlesen »

Jan 22

Cebit 2013: Technik-Specials.de wird dort sein!

Wie schon im letzten Jahr, sind wir von Technik-Specials.de auch dieses Jahr wieder auf der Cebit, der weltweit führenden Messe für High-Tech aller Art.

Cebit 2013 Logo

 

Dort werden wir wie schon auf der Cebit 2012 die Augen nach besonderer und kurioser Technik offen halten, um euch so früh wie möglich die Technologie von Morgen präsentieren zu können. Natürlich halten wir vor allem Ausschau nach Geräten, die nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Menschen wie euch und uns.

In den Kommentaren könnt ihr uns gerne Vorschläge machen, wonach wir im Speziellen suchen sollen. Wir melden uns dann mit Cebit-Artikeln etwa ab dem 7. März 2013 und bis dahin gibt es natürlich wie gewohnt “normale” Artikel von uns.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Jan 22

Gadget Review #91: Wasserdichte Lautsprecher Hülle

Für viele ist Dusch-Zeit gleichzeitig Denk-Zeit, denn in dieser Zeit der Ruhe, in der nur das Plätschern des Wassers zu hören ist, kann man seinen Gedanken für einige Minuten freien Lauf lassen. Da aber nicht jeder diese Stille gut heißen dürfte und in den meisten Badezimmern wenn überhaupt nur ein Radio außerhalb der Duschen-Reichweite zu finden ist zu finden ist, musste auch dafür früher oder später eine Lösung her. Da außerdem viele Menschen mittlerweile ein Smartphone besitzen, von denen alle ausnahmslos über einen MP3-Player mit personalisierter Musik verfügen, war eine Kombination die erste Wahl – die Wasserdichte Lautsprecher Hülle:

Wasserdichte Lautsprecher Hülle

Das Gehäuse, welches man an Haken und anderen Möglichkeiten in der Dusche aufhängen oder auf einem mitgelieferten Ständer platzieren kann, ist nicht nur spritzwassergeschützt, sondern verfügt neben einem transparenten Sichtfenster, welches Touchscreen-Berührungen weiterleiten kann auch über einen integrierten Lautsprecher, der über ein im Innen liegenden 3,5 mm Klinken-Stecker betrieben wird, den man in fast jedes Smartphone stecken kann. Die Smartphones dürfen allerdings nicht größer als 14 x 7,5 cm sein, um problemlos in das Gehäuse zu passen. Um den Lautsprecher zu betreiben, werden drei AAA-Batterien benötigt, die leider nicht im Lieferumfang enthalten sind. Natürlich kann das Gehäuse auch an anderen Ort wie im Schwimmbad, am Strand oder einfach beim Joggen im Regen verwendet werden, eben überall dort, wo das Handy Gefahr läuft, durch Wasser oder Staub beschädigt zu werden. Weiteres nützliches Iphone-Zubehör findet ihr natürlich auch in unseren anderen Artikeln. Hättet ihr dafür Verwendung? Wenn ja, besucht doch mal den Shop Megagadgets, um es euch für nur 40 Euro anzuschaffen.

Euer Sintox von Technik-Specials.de

Ältere Beiträge «